Fersenläufer
Der Name verrät es schon fast: Beim Laufen setzt man den Fuß mit der Ferse auf den Boden auf, rollt über die Sohle ab und stößt sich dann mit Ballen und Zehen nach vorne ab. Es ist der Laufstil fast aller Läufer, die länger als 800 m unterwegs sind. Selbst Laufanfänger wählen fast unbewusst diesen Laufstil. Er hat auf hartem Untergrund mit falschem Schuhwerk einen Nachteil, denn man setzt nicht so gedämpft auf, als wenn man als Vorderfußläufer unterwegs ist. Probiert es mal kurz aus. Interessant ist, wenn man barfuß läuft ist man fast automatisch als Vorderfußläufer unterwegs. Läuft man dagegen mit Schuhen setzt man automatisch meist mit der Ferse zuerst auf. In einem Bericht las ich jetzt, dass beim Aufsetzen mit der Ferse und dem Abrollen über den Fuß die Dämpfungsfunktion der Knie optimal genutzt. Bei Verwendung eines geeigneten Schuhes wird aber eine ausreichende Dämpfung erzielt. Siehe hierzu meinen Artikel „Ein guter Laufschuh ist Gold wert!“ vom 12.02.2012. Fazit: Wer jetzt die Übersicht verliert, braucht sich nicht zu wundern. Bei den verschiedenen Meinungen zum Laufstil kann man auch kaum einen allgemeingültigen Rat geben. Jeder läuft so wie er es am angenehmsten empfindet. Es bringt nichts, einen Laufstil zu kopieren, der dann womöglich noch Schmerzen verursacht.
Vorderfußläufer
Es gibt verschiedene Laufstile bei Läufern. Darunter zählt auch der Vorderfußläufer. Bei diesem Laufstil wird fast ausschließlich mit dem Ballen und den Zehen aufgesetzt und auch wieder abgedrückt. Es sieht federnd aus ist aber für die Knie stark belastend. Wer es ausprobiert, merkt sehr schnell, dass man schnell vorwärts kommt, man aber auch viel Kraft verbraucht. Wenn man es trainiert, muss man auch viel Krafttraining in den Beinen machen. Man sieht diesen Laufstil hauptsächlich bei Sprintern und Läufern mit Lauflängen bis 800 m, weil es auch der schnellste Laufstil ist. Einen Marathonlauf wird man sicher damit nicht durchhalten. Als Vorderfußläufer unterwegs zu sein ist übrigens die natürlichste Sache der Welt! Wenn man barfuß läuft, stellt man fest, dass man automatisch mit dem Vorderfuß aufsetzt! Seit tausenden von Jahren hat die Natur deshalb mit vielen Muskeln, Bändern und Knochen den Fuß geschaffen, der die beim Aufsetzen entstehenden Stöße hervorragend abfedert und so die weiteren Gelenke in Beine und Becken schont. Erst mit dem Schuh wurde der Mensch zum Fersenläufer.
Wie bei vielen Sachen scheiden sich auch bei diesem Laufstil die Geister. Es gibt sowohl Wissenschaftler, die den Laufstil befürworten, aber auch Wissenschaftler, die ihn ablehnen! Ich denke man hat den oder den Laufstil und kann daran auch nicht viel ändern.
Ein guter Laufschuh ist Gold wert!
Gute Laufschuhe sind beim Laufen das Wichtigste! Füße haben auf einer Strecke von einem Kilometer ca. 500-mal Bodenkontakt. Füße, Hüfte und Wirbelsäule müssen bei jedem Schritt das Zwei- bis Dreifache unseres Körpergewichts aufnehmen. Die richtigen Laufschuhe können diese Belastung minimieren und Verletzungen vorbeugen.
Gewöhnliche Turnschuhe für den Alltag sind als Laufschuh völlig ungeeignet. Um den richtigen Laufschuh für sich zu finden empfehle ich, dies mit einer Laufanalyse z. B. in einem Runnerspoint zu tun. Dort wird der Laufstil aufgezeichnet und analysiert. So bin auch ich zu meinem Laufschuh gekommen. Wichtig ist auch hier darauf zu achten, dass der Schuh etwas Luft hat bzw. nicht eng anliegt. Das kann zu Blasen und blauen Zehen nach einem Lauf führen. Viel Platz und gute Durchlüftung sind hier von Vorteil. Probiert es selbst und ihr werdet den Unterschied schon auf den ersten Metern spüren. Des Weiteren ist für die richtige Schuhwahl wichtig zu wissen, welchen Untergrund, wie oft und wie lange man läuft.
Running
Unter Running versteht man schnelles Laufen. Das ist die gesteigerte Variante vom langsameren Joggen, die speziell für gut Trainierte geeignet ist. Hier geht es darum, die gute persönliche Fitness zu nutzen, um auch einmal in einem Wettkampf seine Leistung zu testen. Wichtig ist aber auch hier sich nicht zu überfordern. Denn das kann Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Gesundheit haben. Für Running-Einsteiger ist die richtige Beratung und Trainingsplanung wichtig.
Jogging
Da beim Joggen die Gesundheit im Mittelpunkt stehen sollte, ist vor allem das persönliche Wohlfühltempo wichtig. Solange eine Unterhaltung - beispielsweise mit dem Trainingspartner - möglich ist, stimmt das Tempo.
Joggen stellt an den Körper ähnliche physische Belastungen wie das Laufen als Sportdisziplin, an die sich der Körper erst anpassen muss. Insbesondere Sehnen, Bänder und Gelenke können aber durch Überbelastung Schaden nehmen.
Zeit für was Neues
Einstieg
Ich hab mal wieder Lust ein paar Eckdaten in meinen Blog zu husten und fand dabei die Themen Walking, Jogging und Running ganz interessant. So hab ich jetzt meinen Blog auch umbenannt. Ich freue mich euch mehr oder weniger regelmäßig mit ein paar Informationen zu diesen Themen zu versorgen.
Walking
Wer über Walken, Joggen und Running schreibt, sollte erst mal wissen wo hier überhaupt die Unterschiede liegen. Der Begriff Walking oder Walken können mit dem Begriff „Gehen" übersetzt werden. Dahinter verbirgt sich die freizeitorientierte Variante der wettkampforientierten Sportart Gehen oder auch gerne die sportlichere Variante des Wanderns. Walken ist zwar nicht so intensiv, dafür aber gelenkschonender als Jogging, und kann wesentlich länger durchgehalten werden. Besonders als Einstieg ins Ausdauertraining und für Übergewichtige eignet sich das Walken.
Eine weitere Variante ist die Trendsportart Nordic Walking, bei dem in Anlehnung an die Technik des Skilanglaufs durch den Einsatz von Stöcken gleichzeitig die Schulter- und Oberarmmuskulatur angesprochen wird. Der Muskeleinsatz und damit auch der Kalorienverbrauch ist etwas höher als beim Walking aber dennoch ebenso gelenkeschonend.
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Schock – Michael Jackson ist tot!
Hey Leutz,
ich habe die schockierende Nachricht erst heute Morgen von meiner Kollegin erfahren. Ich war sprachlos und geschockt zugleich. Diese Tatsache kann man überhaupt nicht fassen. Es ist so unrealistisch für mich! Der King of Pop der im Juli noch mal ein Comeback mit 50 Konzerten starten wollte ist mit nur 50 Jahren an Herzversagen gestorben? Das kann ich nicht glauben.
Ich habe ihn leider nie live auf einer Bühne gesehen. Aber ich weiß noch ganz genau wie ich ihn ca. 1996 vor dem Fernseher bei der Übertragung seiner Konzerte verflogt habe. Es war gigantisch wie er sich auf der Bühne bewegt hat. Seine Bühnenshow war der absolute Hammer. Kein Wunder, dass er so viele Fans gewinnen konnte, die er mit seiner Performance ganz einfach mitriss.

Michael Jackson war ein ganz Großer, der leider aufgrund seiner ständigen gesundheitlichen Schwierigkeiten, Operationen und Kindesmissbrauchsgeschichten in den letzten Jahren eher deshalb im Mittelpunkt der Medien stand. Ich bin traurig. Und vielen anderen Menschen geht es offensichtlich auch so. Die Medien überschlagen sich mit neuen Schlagzeilen wie z. B. Medikamenten-Missbrauch oder Stress: Woran starb "Jacko"?“ oder „Die Welt trauert um Michael Jackson“ oder „MICHAEL JACKSON Plötzlicher Tod mit 50“. Ich habe gerade auch gelesen, dass alle CD´s von Michael Jackson in Deutschland ausverkauft sind. Jeder möchte sich noch etwas Bleibendes von Michael Jackson beschaffen. Ich habe leider kein Album von ihm. Aber vlt. gibt es ja im Netz noch welche. Ruhe in Frieden Michael Jackson. Vom Kinderstar zum King of Pop und jetzt eine Legende.
Eure Tina

Limp Bizkit rockt die Columbiahalle!
Hey Leutz,
was soll ich sagen… ich bin immer noch völlig mitgenommen und begeistert vom gestrigen Limp Bizkit Konzert in der Columbiahalle in Berlin. So was hab ich noch nicht erlebt. Das nenn ich mal ein Konzert! Rocken was das Zeug hält bis du vor Erschöpfung raus gehen musst.
Die Idee überhaupt zu einem Limp Bizkit Konzert zu gehen kam von einem sehr guten Freund. Er war nämlich schon einmal vor Jahren beim Konzert und wollte dieses Feeling gerne noch mal mit uns teilen. Gesagt getan. Wir hatten im Februar 2009 mitbekommen, dass Limp Bizkit vor hat nach Deutschland zu kommen. Nicht lange gefackelt und … die Karten besorgt ;-) – Jetzt war die Vorfreude riesengroß. Ganze 5 Monate Wartezeit und die Spannung wurde immer größer und größer. Nun, gestern war es endlich soweit. 20 Uhr ging es offiziell los. Die Jungs haben sich nicht all zu lange feiern lassen. 20:30 Uhr fing die Columbiahalle an zu beben. Eine Vorband war nicht am start. Vor Beginn hab ich mir noch ein Limp Bizkit T-Shirt am Merchandise-Shop gekauft. Echt Girly like in Pink. Hat zwar 30 Euro gekostet, aber was soll es!

Das Konzertfeeling war unbeschreiblich. Gott sei Dank gibt es in der Columbiahalle die Möglichkeit das Geschehen von oben zu betrachten. Ich bin so froh, dass ich mich für oben entschieden hatte. Denn unten ging richtig die Post ab. Alle sprangen hoch. Die Massen drängten sich von links nach rechts nach vorne und nach hinten. Wer da umgefallen ist hat einfach mal Pech gehabt. Ich hätte das nicht überlebt. Zumal so viele Idioten dabei waren, die meinten alle um sich herum schupsen zu müssen. Na und als die sich alle das T-Shirt ausgezogen haben, war ich echt so froh, oben gewesen zu sein. Das muss dann nämlich echt nicht sein. Als ich dann doch mal runter ging um das Feeling dort besser mitzubekommen, war es als ob man in einer Sauna steht die auf volle Pulle aufgeheizt war und jemand ein Bier/Schweiß-Gemisch verdampfen lässt. Einfach nur Widerlich! Hab mich wieder sofort nach oben verdrückt. Dort konnte man das Konzert bis zum Schluss genießen und trotzdem abrocken. Man kann es eigentlich gar nicht mit Worten beschreiben wie die ganze Halle gerockt hat. Einfach nur hammergeil! Dieses Konzert war ein echtes Erlebnis und ich werde es niemals in meinem Leben vergessen.
Bis die Tage, eure Tina



